Die laufenden Arbeiten an der Coworking Akademie setzen auch über dieses Projekt hinaus kreatives Potential zur Anreicherung von Coworking frei. Das erste neue Teilprojekt trägt dem Umstand Rechnung, dass Coworker früher nicht nur in Cafés, sondern auch in Bibliotheken ihrer Arbeit nachgegangen sind. Das Projekt openboox soll nun das Thema Bücher wieder mit den Coworkern zusammenführen.
openboox sponsert sogenannte Buchtauschregale in Coworking Spaces, wo Coworker nicht mehr benötigte Bücher ablegen und selbst auch Bücher anderer temporär oder dauerhaft entnehmen können. Dabei ist es gleich, ob es sich dabei um Fachliteratur, Sachbücher oder Romane handelt. Auf diesem Wege wird auch gedrucktes Wissen geteilt und eine weitere Möglichkeit zum Entspannen in den Pausen oder nach Feierabend gegeben.
Coworking Spaces können so nicht nur ihren Nutzern einen zusätzlichen Mehrwert bieten, sondern auch das Thema Bücher auf anderen Wegen mit Coworking verbinden:
- Verlage können openboox-Regale nutzen, um dort einzelne Exemplare vorheriger oder aktueller Titel als Buchspenden zu platzieren. So können sich die Coworker ein Bild von der Qualität der jeweiligen Bücher machen und die Verlage erhalten beispielsweise zusätzliche Rezensionen und können darüber hinaus zukünftige Kaufentscheidungen beeinflussen.
- Die Dichte von Experten aus kreativen und technischen Studiengängen wie Grafik, Informatik und Ingenieurwesen sowie den entsprechenden Berufen ist in Coworking Spaces überdurchschnittlich hoch. So können Fachbuchverlage beispielsweise leicht weitere Autoren für neue Veröffentlichungen gewinnen.
- Verlage können passende Neuerscheinungen im Rahmen von Events in Coworking Spaces vorstellen, z.B. bei Vorträgen, Diskussionen oder Workshops zum Thema des jeweiligen Buches.
- Nicht zuletzt dürften auch viele Autoren der Verlage im Home Office unter den gleichen Problemen leiden wie alle anderen Freischaffenden. Der Vorschlag von Coworking Spaces als Alternative könnte auch die Produktivität der bereits vorhandenen Autoren steigern.
Wie man sieht, sind Bücher und Coworking zwei Themen, die man hervorrangend miteinander verbinden kann. openboox verfolgt dabei das Ziel, vorhandenes Wissen in den Coworking Spaces zu teilen und so die Entwicklung von Coworking Spaces über Arbeitsräume hinaus auch hin zu offenen Lern- und Wissensräumen zu fördern.
Das erste openboox Regal wird in der ersten Novemberhälfte in der Garage Bilk in Düsseldorf aufgestellt. Danach können alle Coworking Spaces bundesweit die Förderung eines openboox-Regals formlos per E-Mail beantragen. Die Förderung setzt sich aus einer IKEA-Geschenkarte und einem Aufkleber-Kit zur Kennzeichnung des Regals zusammen.
Zwecks Wiedererkennbarkeit wird ein Regal des Modells “Billy” in den Abmessungen 40×106 cm, 80×106 cm oder 40×202 cm in Weiss empfohlen. Gerade die Varianten mit 40 cm Breite können auch in Gebäuden mit Säulen im Raum sehr gut zentral untergebracht werden. Folgt nur noch die Beklebung und fertig ist das Buchtauschregal.
Der erste Verlag, der Exemplare aktueller und auslaufender Auflagen seiner Bücher als Buchspende bereitstellen will, ist ebenfalls bereits gefunden.
Weitere Infos und Berichte folgen.
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